EMPFEHLENSWERT...
Das
Dorf ist von imposanten Bergen umgeben. Auf dem oben stehenden Hügel
befinden sich die Ruinen eines über die Zeiten unveränderten
Emblems: Die antike Burg , von der man eine majestätische und beeindruckende
Landschaft bewundern kann. Über ihre Herkunft hat man keine oder
wenige Informationen. Mit Sicherheit weiß man, dass in der ersten
Hälfte des 14. Jahrhunderts militärische Aktionen um ihren
Besitz stattfanden und Admiral Ruggero di Lauria, König Federico
II. und andere hochrangige Persönlichkeiten sich dort bis zur zweiten
Hälfte des 17. Jahrhunderts aufhielten. Aber der Mittelpunkt der
Stadt Tripi ist die antike Nekropole von Abacena, als Abakaion entstanden.
Das Gründungsjahr von Abacena ist nicht genau bekannt, auch wenn
einige Wissenschaftler es auf das Jahr 100 v. Chr. zurückdatieren.
Von
Abacena blieben Stadtmauern, Silber- und Goldmünzen, Amphoren,
Ruinen hellenistischer und römischer Häuser, Gräber,
Terracotta, Waffen und weitere Gegenstände zurück, die über
den hohen Zivilisationsgrad der Bewohner von Abaceni vier bis fünf
Jahrhunderte v. Chr. Auskunft geben.
FESTE UND TRADITIONEN...
-
Heiliger Schutzpatron der Stadt S. Vincenzo Martire di Spagna, der Gedenktag
ist eigentlich der 22. Januar, aber aus einer alten Tradition wird er
hochamtlich in der ersten Septemberwoche gefeiert.
- la sagra dell’olio (Das Öl Volksfest ), warmes Brot mit
Olivenöl aus lokalen Produktion gewürzt und Wein;
- la sagra della ricotta infornata (Volksfest des gebackenen Ricottakäse),
Ricottakäse, in der Region produziert, wird im Holzhofen gebacken
und serviert mit hausgemachten Weizenbrot und lokalen Wein;
- la sagra della "cuddura", (“Cuddura” Volksfest)
typische lokale Kekse aus Mürbeteig mit Wein serviert.
GASTRONOMISCHE
EIGENTÜMLICHKEITEN
Die
typische Produktion stützt sich auf das traditionelle Verarbeiten
der Milch in Rikottakäse, Frischkäse der noch warm genossen
werden soll oder auf hausgemachte Nudeln gerieben wird. Besonders empfehlenswert
sind die “provole” (Büffelkäsesorten), die “tuma”
(Käsesorte) und der “pecorino” (Ziegenkäsesorte),
die nach traditionellen Methoden wie früher bearbeitet werden.
Typische Süßspeisen der Region sind die “cuddure”,
Kekse aus weichem Mürbeteig in verschiedenen Formen, deren Rezept
von Generation zu Generation übertragen wird.